Arbeitsunfähigkeit

Arbeitsunfähigkeit durch Hüftdysplasie

Die Hüftdysplasie wird durch eine unzureichende Verknöcherung der Hüftpfanne ausgelöst, welche den Muskelzug beeinträchtigt und verändert. Folglich wird der Hüftkopf immer weiter von der Hüftpfanne abgedrängt. Bei einer Hüftdysplasie im Erwachsenenalter leidet der Patient an belastungsabhängigen stechenden Leistenschmerzen und seitlichen Hüftgelenksschmerzen. Bei ausbleibender Diagnose oder Nichtbehandlung entwickelt sich eine dauerhafte Hüftdysplasie mit ihren Spätfolgen. Wird eine Hüftdysplasie nicht rechtzeitig erkannt, kann dies im Krankheitsverlauf zu einer Hüftgelenksarthrose führen. Frauen leiden häufiger unter einer Hüftdysplasie, da sie schwächere Bandsysteme haben und der Knorpel aufgrund seiner Beschaffenheit weniger belastbar ist als der männliche Knorpel.

In einer aktuellen internationalen Studie über den Verlauf von Rückenschmerzen nach dreimonatiger Arbeitsunfähigkeit, bildet Deutschland nach den USA, Schweden, Holland, Israel und Dänemark, mit einer bescheidenen Rückkehrquote zur Arbeitsfähigkeit von gerademal 30 % das Schlusslicht.

Weiterlesen

Hüftarthrose Grad 3

Knacken im Hüftgelenk

Oft reichen schon kleinste Bewegungen aus, um diese unangenehmen Geräusche zu erzeugen. Doch obwohl es so viele Betroffene gibt, weiß kaum einer, was das Knacken wirklich hervorruft. Viele Menschen sind beunruhigt, wenn ihre Gelenke bei bestimmten Bewegungen Geräusche machen, wie beispielsweise ein Knacken oder ein Knirschen. Generell kann man jedoch nicht sagen, dass ein knackendes Geräusch, welches ohne begleitende Schmerzen auftritt, ein direkter Hinweis auf eine Erkrankung sei. Vielmehr treten solche Geräusche regelmäßig bei allen Menschen auf. Frauen sind in der Regel häufiger betroffen als Männer. Das liegt meistens am weichen Bindegewebe. Dies führt zu einer Überbeweglichkeit, also Hypermobilität, der Gelenke und Bänder bei Frauen. Das dadurch verursachte Knacken mit den Gelenken, muss nicht zwangsläufig auf eine andere Krankheit hindeuten. Dennoch strapaziert das wiederholte Knacken unnötig die Gelenke.

Weiterlesen

Hüft-TEP

Die verschiedenen Hüftoperationen und ihre Operationsdauer?

Hüft TEP

Die totale Endoprothese des Hüftgelenks ist ein gravierender Eingriff, bei dem der Gelenkkopf und die Gelenkpfanne durch künstliche Materialien ersetzt werden. Bei der Operation selbst unterscheidet man zwischen der klassischen offenen Methode, bei der der Zugang zum Hüftgelenk über einen großen Hautschnitt erfolgt, und dem minimal-invasiven Eingriff, bei dem die Hüft-TEP mithilfe spezieller Instrumente eingebracht wird. Die Operation kann sowohl in Vollnarkose als auch in regionaler Betäubung (Kreuzstich) durchgeführt werden und dauert zwischen 2 und 4 Stunden.

Weiterlesen

Piriformis Syndrom

Piriformis Syndrom

Beim Piriformis-Syndrom entsteht durch eine Reizung des Ischiasnervs ein von der Hüfte ausgehender Schmerz, der sich ähnlich wie ein Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule äußert. Der Name kommt durch den Piriformis-Muskel zustande, der inneren oder äußeren Druck auf den Ischiasnerv ausübt und so eine Reizung des Nervens verursacht. Es gehen 25% aller krankheitsbedingten Arbeitsniederlegungen auf solche Art von Beschwerden zurück. Dabei leiden zirka 42% aller Patienten unter einem Piriformis-Syndrom, die nachweislich aber keinen Bandscheibenvorfall als Ursache haben. Da die Symptome des Piriformis-Syndroms der eines Bandscheibenvorfalls ähneln, sollten man unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Weiterlesen