Hüfte

Hüftluxation bei Erwachsenen

Bei der Hüftdysplasie deckt die Gelenkpfanne den Gelenkkopf zu wenig ab. Das Problem der Hüftdysplasie ist die Überlastung einer zu kleinen und steil stehenden Hüftpfanne, sodass der Pfannenrand beschädigt und dann der Hüftknorpel abgerieben wird. Bei Erwachsenen ist eine Hüftgelenksluxation selten, da das Hüftgelenk ein sehr stabiles Gelenk ist. Die dysplasiebedingte Hüftluxation bei Erwachsenen ist eine (unbehandelte) Hypoplasie mit sekundärer Luxation des Hüftgelenks. Der Femurkopf steht nicht im Acetabulum, sondern darüber am Darmbein. Die traumatische (verletzungsbedingte) Hüftluxation ist eine Erkrankung im mittleren Lebensalter, in dem der Knochen noch stabil ist. Im höheren Lebensalter bricht bei Verletzungen eher der Schenkelhals. Bei Erwachsenen wird eine angeborene wie auch traumatisch bedingte Hüftluxation mit Hilfe der Röntgenuntersuchung festgestellt. Dank des Ultraschalls in der U3-Untersuchung wurden viele Hüftdysplasien erfolgreich erkannt und behandelt. Jedoch ist auch die Sonographie, wie jede diagnostische Methode, nicht zu 100% sicher und deswegen gibt es auch Erwachsene, die an Hüftdysplasie leiden. Eine große Hilfe bei der Bewältigung der Erkrankung sind Selbsthilfe-Gruppen und Foren, wo sich die Betroffenen regelmäßig austauschen.

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Spreizhose

Spreizhose/Orthesen für Erwachsene

Als Hüftdysplasie bezeichnen Mediziner eine angeborene oder erworbene Fehlbildung der Hüftgelenkpfanne. Diese tritt vorwiegend bei Babys und Kleinkindern auf, in wenigen Fällen können aber auch Erwachsene davon betroffen sein. Die Behandlung bzw. Therapie der Hüftdysplasie hängt vom Schweregrad und der Fortschreitung des Krankheitsbildes und etwaigen Veränderungen ab. Zur Verfügung stehen sowohl konservative als auch operative Maßnahmen.

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Hüfte

Hüftprobleme

Manchmal treten sie plötzlich beim Treppensteigen, Joggen oder Autofahren auf, oder auch ganz unverhofft morgens beim Aufstehen, sowie nachts im Bett. Spontan werden Hüftprobleme mit älteren Menschen in Verbindung gebracht, doch im Grunde können Hüftschmerzen bei jedem Menschen in jedem beliebigen Lebensalter auftreten. Diese können akut (zeitweise auftreten) und chronisch sein.

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Varisationsosteotomie 2

Behandlung bei Trochanter Major Schmerzen

Der Trochanter Major bezeichnet einen Knochenvorsprung am oberen Bereich des Oberschenkelknochens. Der Knochenvorsprung liegt nah am Hüftgelenk und ist wesentlich an seiner Funktion beteiligt. Die Hüftknochen sind im Hüftgelenk mit dem Oberschenkelknochen durch ein Kugelgelenk verbunden. Dabei beanspruchen alle Bewegungen des Oberschenkels auch den Trochanter Major. An ihm liegen verschiedene Muskeln des Hüftgelenks, deren Funktionen bei Schmerzen eingeschränkt werden.
Die Heilungsdauer ist stark abhängig von der Ursache für den Schmerz. Auch bei der Schleimbeutelentzündung variiert die Dauer stark mit dem Grad der Entzündung. Eine leichte Entzündung kann nach bereits wenigen Tagen Besserung zeigen, wobei hingegen eine hartnäckige Entzündung sich langwierig über Wochen hinziehen und vermehrt wiederkehren kann.

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Arztbesuch

Schmerzen in der Hüfte mit Ausstrahlung ins Bein

Schmerzen an der Hüfte können nach starker körperlicher Beanspruchung, aber auch ganz unabhängig davon auftreten. Man unterscheidet hier zwischen akuten und chronischen Schmerzen, die bereits länger als drei Monate andauern. Hüftschmerzen machen sich hauptsächlich im Bereich der Leisten, zwischen Oberschenkel und Unterbauch bemerkbar. In vielen Fällen strahlen sie auch hinunter in das Bein aus. Umgekehrt können aber auch Schmerzen aus der Lendenwirbelsäule oder anderen Gelenken in die Hüftregion ausstrahlen. Hüftschmerzen können in jedem Lebensalter auftreten, doch besonders häufig leiden ältere Menschen darunter. Der Hauptgrund sind Verschleißerscheinungen des Gelenkknorpels am Hüftgelenk, aber es gibt noch viele andere mögliche Ursachen für Schmerzen im Hüftbereich. Manche Patienten klagen besonders über Hüftschmerzen beim Laufen, bei anderen machen sich die Schmerzen in der Hüfte beim Aufstehen am Morgen bevorzugt bemerkbar. In einigen Fällen bestehen auch dauerhaft anhaltende Hüftschmerzen.
Symptome anderer Art können die Schmerzen in der Hüfte begleiten. Dazu zählen zum Beispiel Bewegungseinschränkungen der Hüftgelenke oder eine Schwellung und Rötung im Schmerzbereich. Alle Symptome zusammen geben dem Arzt Hinweise auf die Ursache der Hüftschmerzen. Die Qualität der Beschwerden kann sehr unterschiedlich sein: Beispielsweise sitzen bei manchen Patienten die Hüftschmerzen einseitig mit Ausstrahlung ins Bein. Welche Krankheitsbilder dafür in Frage kommen, erfahren Sie hier.

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Laprumriss

Schmerzen in der Leiste

Akute oder chronische Leistenschmerzen sind belastend und sollte man nicht unterschätzten. Viele unterschiedliche Anzeichen können die stechenden, scharfen oder dumpfen Schmerzen in der Leiste auslösen und ein Hinweis auf ernstzunehmende Erkrankungen sein. Einen Leistenbruch haben Männer acht- bis neunmal häufiger als Frauen. Die Leiste bei Männern ist besonders anfällig, da sie am Leistenkanal in der unteren Bauchwand liegt. Bleibt er nach der Geburt offen, ist die Muskellücke in der Bauchwand zu locker und es entsteht eine natürliche Schwachstelle. Dies kann einen angeborenen Leistenbruch zur Folge haben. Bei älteren Männern begünstigt vor allem eine Bauchwandschwäche Leistenbrüche.

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Gicht

Gicht Hüfte

Die Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung und die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung (Arthritis) in Industrieländern wie Deutschland. Schätzungen zufolge sind 1 bis 2 % der Bevölkerung betroffen. Wobei Männer ein deutlich höheres Risiko für Gicht haben als Frauen. Sie erkranken ungefähr fünfmal so oft und auch früher. Während Gicht bei Männern meist ab dem 40. Lebensjahr auftritt, kommt sie bei Frauen in der Regel erst nach den Wechseljahren vor. Grund dafür sind hormonelle Einflüsse auf die Nieren. Bei einem akuten Gichtanfall schwellen bestimmte Gelenke innerhalb weniger Stunden an und werden sehr schmerzempfindlich. Auslöser der Entzündung sind winzige, nadelförmige Kristalle aus Harnsäure, die sich vor allem in den Gelenken ablagern. Solche Kristalle können entstehen, wenn sich zu viel Harnsäure im Körper befindet. Normalerweise klingt die Entzündung von selbst innerhalb von ein bis zwei Wochen vollständig ab. Die Schmerzen lassen sich durch entzündungshemmende Schmerzmittel und andere Medikamente lindern. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um diesen Attacken vorzubeugen. Manchen Betroffenen hilft es schon, wenn sie auf bestimmte Lebensmittel und mögliche Auslöser verzichten. Andere wiederrum benötigen Medikamente, die ihren Harnsäurespiegel dauerhaft senken. Sie kommen infrage, wenn sich die Gichtanfälle häufen oder Folgeerkrankungen auftreten. Dann es ist wichtig zu vermeiden, dass die Entzündung chronisch wird und Gelenke geschädigt werden.

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Beine

Beinlängendifferenz ausgleichen

Beinlängendifferenzen bei Kindern müssen beobachtet und unter Umständen behandelt werden. Oft verschwinden diese aber im Laufe der Jahre. Eine unterschiedliche Länge der Beine kann ab einem gewissen Grad eine erhebliche Belastung für den Stütz- und Bewegungsapparat darstellen. In Folge kann dies zu schweren Veränderungen, wie etwa Abnützungserscheinungen führen. Daher ist eine frühzeitige Abklärung zu empfehlen, denn die Veränderungen manifestieren sich bereits im Kindesalter und können unbehandelt zu einem Dauerzustand führen. So kann bei einer frühen Diagnostik, durch eine schnelle Therapie eventuelle Spätfolgen verhindert werden. Therapiemaßnahmen bei einer Beinlängendifferenz stellen bei angeborenen Fehlbildungen oft eine medizinisch große Herausforderung dar. Deshalb sollten therapeutische Maßnahmen nur von einem erfahrenen Kinderorthopäden vorgenommen werden.
Fast 2/3 aller Erwachsenen haben einen leichten oder schwereren Beckenschiefstand. Meistens beträgt der Beckenschiefstand nur ein Zentimeter. Nur Beinlängendifferenzen von mehr als 2 cm haben tatsächlich einen Einfluss auf die Körperhaltung bei Erwachsenen. Dabei sind Männer fast doppelt so häufig betroffen wie Frauen.
In den meisten Fällen ist der Beckenschiefstand aber beschwerdefrei. Die bewegliche Wirbelsäule ist meistens in der Lage, das symptomlos auszugleichen.

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Schiefe Turm Pisa

Beckenschiefstand

Das Becken verbindet die Wirbelsäule mit den Beinen, das aus den beiden Hüftbeinen und dem Kreuzbein bestehen. Diese zusammen bilden den Beckengürtel. Das Becken spielt eine wichtige Rolle für die gesamte Körperhaltung. Normalerweise befindet es sich in einer annähernd waagerechten Position. Wie viele Menschen unter einem Beckenschiefstand leiden, ist nicht genau bekannt. Schätzungen zufolge sollen etwa zwei von drei Menschen in den westlichen Industrienationen einen Beckenschiefstand aufweisen. Ist der Beckenschiefstand nur gering vorhanden, fällt er meist nicht auf und führt somit auch nur selten zu Problemen. Denn ein leichter Beckenschiefstand wird vom Körper ausgeglichen, dadurch ist eine Behandlung selten erforderlich.
Ist der Beckenschiefstand jedoch stärker ausgeprägt, muss sich die Wirbelsäule stark verkrümmen, um diese Fehlhaltung auszugleichen. Experten sprechen dann von einer sogenannten Skoliose. Ein Beckenschiefstand und eine damit verbundene Skoliose verursachen zunächst meist keine Schmerzen. Erst im Laufe der Zeit kann es nach längerem Sitzen oder Stehen im unteren Rücken zu Beschwerden kommen.

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Arbeitsunfähigkeit

Arbeitsunfähigkeit durch Hüftdysplasie

Die Hüftdysplasie wird durch eine unzureichende Verknöcherung der Hüftpfanne ausgelöst, welche den Muskelzug beeinträchtigt und verändert. Folglich wird der Hüftkopf immer weiter von der Hüftpfanne abgedrängt. Bei einer Hüftdysplasie im Erwachsenenalter leidet der Patient an belastungsabhängigen stechenden Leistenschmerzen und seitlichen Hüftgelenksschmerzen. Bei ausbleibender Diagnose oder Nichtbehandlung entwickelt sich eine dauerhafte Hüftdysplasie mit ihren Spätfolgen. Wird eine Hüftdysplasie nicht rechtzeitig erkannt, kann dies im Krankheitsverlauf zu einer Hüftgelenksarthrose führen. Frauen leiden häufiger unter einer Hüftdysplasie, da sie schwächere Bandsysteme haben und der Knorpel aufgrund seiner Beschaffenheit weniger belastbar ist als der männliche Knorpel.

In einer aktuellen internationalen Studie über den Verlauf von Rückenschmerzen nach dreimonatiger Arbeitsunfähigkeit, bildet Deutschland nach den USA, Schweden, Holland, Israel und Dänemark, mit einer bescheidenen Rückkehrquote zur Arbeitsfähigkeit von gerademal 30 % das Schlusslicht.

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