• Hüftdysplasie

    Bei uns findest du alle Informationen rund um die Behandlung von Hüftdysplasie. Dazu gehören die wichtigsten Informationen zu den verschiedenen konservativen sowie operativen Behandlungsverfahren.

  • Künstliche Hüfte (Hüft TEP)

    Du benötigst eine künstliche Hüfte bzw. eine Hüft-TEP, da dein Hüftgelenk starke Arthrose hat und starke Schmerzen verursacht? Dann findest du hier alle wichtigen Informationen zu: Kliniken, Erfahrungsberichten und Behandlungsverfahren.

  • Hüftimpingement

    Du hast ein Hüftimpingement oder eine kombinierte Fehlstellung wie Hüftdysplasie und ein Impingement? Dann kannst du hier die richtigen Ärzte finden, die dir deine Lebensqualität zurückgeben können.

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Herzlich willkommen bei huefty.info

Sie sind auf der Suche nach der Ursache für Ihre Hüftschmerzen oder Sie wissen nicht genau, was Ihre Hüftschmerzen verursacht. Dann sind Sie hier genau richtig. Huefty.info behandelt allgemeine Themenschwerpukte rund um den Bereich Hüfte, sowie eine Übersicht aller wesentlichen Hüfterkrankungen mit einer kurzen Definition der Erkrankung.

Beschwerden in der Hüfte können sehr häufig auftreten, jedoch viele verschiedene Ursachen haben. Bei Schmerzen im Hüftgelenk ist es enorm wichtig, die Ursache zu ermitteln, um die richtige Therapie einzuleiten. Daher ist die gestellte Diagnose entscheidend über den weiteren Verlauf. Während Entzündungen, autoimmune Prozesse wie Rheuma oder Gicht medikamentös behandelt werden können, bedürfen eine Hüftdysplasie oder Arthrose eventuell einer operativen Maßnahme.

Im Folgenden finde Sie hier weitverbreitete Hüfterkrankungen und Behandlungsmethoden:

Hüftdysplasie

Bei uns finden Sie alle Informationen rund um die Behandlung von Hüftdysplasie. Dazu gehören die wichtigsten Informationen zu den verschiedenen konservativen, sowie operativen Behandlungsverfahren.

Der Begriff Hüftdysplasie bezeichnet einen verzögerten oder gestörten Ausreifungszustand der Hüftgelenke eines Neugeborenen. Verformungen treten bei Mädchen bis zu 12mal häufiger auf als bei Jungen. Die ursprünglich knorpelig angelegten Hüftpfannen sind bei der Geburt noch nicht ausreichend verknöchert und damit zu flach und steil, um den Hüftkopf ausreichend stabil zu halten. Er kann dadurch bei Bewegungen des Beines luxieren.

Klinisch zeigt sich bei den betroffenen Kindern eine Asymmetrie der Gesäßfalten mit begleitender Beinlängendifferenz und Abspreizhemmung.

Zur Diagnosesicherung ist die Sonographie des Hüftgelenks das Mittel der ersten Wahl. Bei dieser Untersuchung können Pfannendachwinkel, sowie Knorpeldachwinkel ausgemessen und das Ausmaß einer Dysplasie betrachtet werden. Eine Röntgenuntersuchung ist erst ab dem zwölften Lebensmonat sinnvoll, da die Hüfte vorher noch nicht ausreichend verknöchert ist. Hierbei kann durch eine Messung des CE- und AC-Winkels eine Pfannendysplasie nachgewiesen werden.

Hüftdysplasien zeichnen sich in der Sonographie durch eine zu große Steilheit des Winkels zwischen Gelenkachse und Hüftpfanne aus. Sie werden in der Regel durch Spreizhosen oder Hüftbeugeschienen konservativ therapiert.

Risikofaktoren, die die Entstehung einer Hüftdysplasie fördern, sind:

  • Steißlage zum Geburtstermin
  • Zwillingsschwangerschaften
  • Familiäre Belastung

Künstliche Hüfte (Hüft- TEP)

Sie benötigen eine künstliche Hüfte bzw. eine Hüft-TEP, da Ihr Hüftgelenk starke Schmerzen verursacht? Hier können Sie sich im Vorfeld genau über die Operationstechniken und Therapiemaßnahmen informieren.

Unter einer Hüft-TEP (Totalendoprothese) versteht man ein künstliches Hüftgelenk. Im Gegensatz zu anderen Hüftprothesen ersetzt die Hüft-TEP das Hüftgelenk vollständig. Sie besteht aus einer Art Schale und einem Schaft mit einem Kugelkopf und ersetzt das Hüftgelenk – ein sogenanntes Kugelgelenk. Der Gelenkkopf des Oberschenkels befindet sich dabei in der Gelenkpfanne der Hüfte. Beide Gelenkpartner sind mit Knorpel überzogen, der zusammen mit der Gelenkflüssigkeit für reibungsfreie Bewegungen sorgt. Die häufigste Ursache für einen Hüftgelenkersatz ist der Verschleiß des Hüftgelenks. Dabei nutzt sich der Knorpel an Gelenkkopf und Gelenkpfanne ab. Mangelnde Passform und eine erhöhte Reibung führen schließlich zu Schmerzen und Einbußen in der Beweglichkeit. Grund dafür sind Alter, Überlastungen, Fehlstellungen oder Entzündungen.

Zur Vorbereitung der Hüft-TEP-OP werden Röntgenaufnahmen, eine Computertomographie oder eine Magnetresonanztomographie gemacht. Auf dieser Grundlage wählt der Operateur die richtige Hüftprothese aus und bestimmt die spätere Position der Prothese. Die Hüft-TEP wird entweder unter Voll- oder Teilnarkose eingesetzt. Der Chirurg entfernt zunächst den Hüftkopf des Oberschenkels und bereitet den Oberschenkelknochen und die Pfanne des Hüftknochens für die Hüft-TEP vor. Anschließend wird die neue Gelenkschale im Hüftknochen und der Schaft mit der Gelenkkugel im Oberschenkelknochen fixiert.

Häufig auftretende Symptome sind:

  • Chronische Schmerzen
  • Gangstörung
  • Gelenkschmerzen
  • Leistenschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Schulterschmerzen

Hüftimpingement

Sie leiden unter einem Hüftimpingement oder einer kombinierten Fehlstellung wie Hüftdysplasie und ein Impingement? Auf dieser Seite werden Ihnen Möglichkeiten aufgezeigt, wie Sie ohne einen operativen Eingriff Ihre Schmerzen bekämpfen und den vollen Bewegungsumfang in Ihrer Hüfte zurückgewinnen.

Bei einem Hüftimpingement handelt es sich um ein verändertes Hüftgelenk, mit daraus resultierenden schmerzhaften Bewegungseinschränkungen. Die Hauptsymptome eines Hüftimpingements sind zunächst bewegungsabhängige Schmerzen. Von einem Hüftimpingement können Personen vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter betroffen sein, insbesondere aber körperlich sehr aktive Personen. Die genauen Ursachen für die Entstehung der mechanisch ungünstigen Hüftform sind bis heute nicht gänzlich geklärt. Eine genetische Veranlagung scheint eine Rolle zu spielen. Eine weitere Ursache wird in einer erhöhten Belastung der Wachstumsfuge während einer kritischen Phase des Wachstumsschubes im Pubertätsalter gesehen. Während die CT-Untersuchung einen guten Überblick über die Veränderung der Knochenstruktur bei einem Hüftimpingement gibt, kann mit dem MRT der Abrieb und die degenerativen Veränderungen am Knorpel der Gelenkfläche und am Pfannenrand dargestellt werden. Je nachdem, wie stark der Schaden bereits vorangeschritten ist, kommt es auch zur Beeinträchtigung der das Hüftgelenk umgebenden Strukturen- wie Reizungen und Beeinträchtigungen der Nerven und Blutgefäße.

Nicht jedes FAI muss operativ behandelt werden. Insbesondere bei nur geringen Fehlformen und bei Gelenken, die durch das Impingement noch nicht am Knorpel geschädigt wurden, kann eine gezielte konservative Behandlung erfolgreich sein. Die Notwendigkeit eines künstlichen Gelenks kann hierdurch idealerweise hinausgeschoben, oder sogar ganz vermieden werden.

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